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Pustertaler Sprinzen - gefährdete Rasse


Pustertaler Sprinzen - die beste und schönste Rasse Österreichs!
Zur Zeit der k.u.k. Monarchie wurden die Sprinzen als die beste Rinderrasse des gesamten Ostalpenraumes beschrieben. Das hervorragende Fleisch, die sehr gute Bemuskelung und die für damalige Zeit hohe Milchleistung machten die Sprinzen berühmt. Diese positiven Eigenschaften wurden den Sprinzen teilweise zum Verhängnis, man verkaufte die besten Kühe an die kaiserlichen Gutsbetriebe in der Wiener Umgebung. Durch den Ausverkauf der besten Tiere aus dem Stammzuchtgebiet konnte sich die Rasse nicht halten. Nach dem ersten Weltkrieg und den Anschluss Südtirols an Italien kam die Rasse komplett zum erliegen.


Rasse und Geschichte der Pustertaler Sprinzen
Ursrpünglich beheimatet waren die Pustertaler Sprinzen in Südtirol. Zur Zeit der Monarchie wurden die Pustertaler Sprinzen als die beste Rinderrasse ausgezeichnet. Der Erste Weltkrieg und der Anschluß Südtirols an Italien wurde der Rasse beinahe zum Verhängis. In den 30er Jahren zählte die Rasse noch mehr als 10.000 Stück. In den 90er Jahren waren es nur mehr wenige Sprinzen. " Weix und Almrose" zwei Pustertaler Sprinzen wurden von Jungen Bauern aus Österreich nach Nordtirol auf den Baumgartenhof importiert und ein Generhaltungsprogramm gestartet. Das war die Rettung der Rasse Pustertaler Sprinzen. 2009 wurde das 10 Jahre Jubiläum Erhaltungsprogramm der Pustertaler Sprinzen gefeiert. Das Schöne dabei Weix und Almrose waren auch bei der Feier eingeladen und inzwischen 14 Jahre alt. Jetzt gibt es wieder ca. 500 Pustertaler Sprinzen in Österreich.


Gesundes Fleisch von würdevoll gewachsenen Rindern
Unsere Pustertaler Sprinzen Jungrinder wachsen im Sommer auf der Alm auf. Sehr gute gesundheitsfördernde Fleischqualität ist nach unserer Überzeugung nur mit nachhaltiger ökologischer Wirtschaftsweise zu erzielen. Zu dieser ökologischen Qualität gehört unserer Erfahrung nach das die Tiere Bewegung auf der Alm in sauberer Luft Licht und Sonne haben. Die Pustertaler Sprinzen brauchen mehr Zeit um zu wachsen. Nur so werden die Fleischstücke fest und bleiben es auch beim Braten. Die richtige Ernährung unserer Tiere ist genau so wichtig wie beim Menschen.

Der Namen "Pustertaler" stammt vom Ursprungsgebiet, in welchem auch die Bezeichnung "Schecken" und "Sprinzen" geläufig sind. Letztere leiten sich von der Farbverteilung am Körper der Tiere ab. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass die Haarfarbe schwarzweiß oder rotweiß sein kann. Die Farbflecken können großflächig oder gesprenkelt sein. Sind die Farbflecken groß, spricht man von Schecken, sind diese jedoch klein oder "spritzerähnlich", so spricht man von Sprinzen.
Seit 1985 stehen die Pustertaler auf der Liste der "Genreserve-Rassen".
Mutterinstinkt, Fleischqualität, Charakterstärke und ihre Robustheit zeichnet diese schönste Rasse aus.
Grundsätzlich ist anzumerken, dass die Pustertaler Sprinzen Rasse beinahe ausgestorben wäre. Dadurch ist die Populationsgröße sehr klein. Eines ist jedoch klar, dass auch die Pustertaler Sprinzen Rasse vor der Tatsache nicht verschont bleibt, nur dann zu überleben, wenn der wirtschaftliche Nutzen geleistet wird.  


Zurück zum menschlichen Maß
Die Intensive Landwirtschaft hat den Hunger in den westlichen Ländern beseitigt. Das war ein sehr wichtiger Schritt. Wir spüren aber jetzt das die Grenzen des Vernünftigen schon deutlich überschritten werden. Überzogener Fortschritt geht zu Lasten der Natur und diese lässt sich auf Dauer nicht ungestraft ausbeuten. Zurzeit unterliegen wir dem Irrglauben, wir könnten von der Industrie leben. Wir haben vergessen das wir von der dünnen 30 cm Schicht Erde leben die uns ernährt und die von der Industrie systematisch zerstört wird. Man kann mit der Industrie Arbeitsplätze schaffen, Geld verdienen, aber sie macht uns nicht satt.
Unsere Gesundheit und die unserer Tiere hängt sehr stark von der grünen Lebensenergie ab. Je grüner unsere Lebensmittel oder das Futter unserer Tiere umso gesünder. Je mehr frische Luft und Sonnenlicht, je mehr Bewegung ob Mensch oder Tier umso gesünder. Frische saftige Weiden, Berg-Quellwasser, Bergwiesen, Almen sind ein Gesundbrunnen für uns alle.  


Der Charakter der Pustertaler Sprinzen
Pustertaler sind sehr ruhig, neugierig, nervenstark, bisweilen auch stur, dem Menschen gegenüber sehr gutmütig. Auf der Weide zeigen sie sich temperamentvoll und auch kampflustig. Der Stier "Rufus" ist problemlos mit auf der Weide. Die Pustertaler wachsen eher langsam, es sind eben keine Turbo Rinder, dafür ist ihr Fleisch ausgezeichnet.




Aber wo gibt es sie noch die echte Bauernwiese mit vielen Kräutern, Gräsern und Blumen? Schaun Sie mal genau hin wenn Sie das nächste mal eine vermeintlich schöne Wiese sehen. Durch langjährige Monokulturen finden die Pflanzen nicht mehr genügend Nährstoffe, die Wiesen verarmen. Die Gräser wachsen zwar dank synthetischer Kunststoffe und des Einsatzes chemischer Pflanzenschutzmittel aber es ist immer weniger drinnen am lebensnotwendigen "Grün".

Pustertaler Sprinzen Kalb

Tiere die sich das feinste Grün aussuchen können, auf der Weide viel Bewegung haben enthalten besondere ungesättigte Fettsäuren - Linolsäuren - denen sehr positive Wirkungen zugeschrieben werden. Sie sollen krebshemmend und gegen Arteriosklerose sehr wirksam sein. Grüne Lebensenergie kann man sehrwohl schmecken, der Geschmack und die angenehme Verträglichkeit von Milch, Fleisch, Eiern, Fett etc. von Weidetieren ist einfach unvergleichbar. Alle diese positiven Wirkungen gehen verloren bei Tieren die den ganzen Tag im Stall stehen und mit artfremden Mixturen aus fremden Ländern gemästet werden.

Sein Name ist "Bumsti", er wiegt ca. 1300 kg und bewegt sich bedächtig, sicher ist er sich seiner Kraft bewußt. Mit einigen Respektabstand und ziemlicher Ehrfurcht betrachte ich ihn oft. Bumsti heißt er weil er schon als ganz junger Stier nicht anderes im Sinn hatte, er ist ein ganz fleißiger und zeugt viele ganz prächtige Pustertaler Jungrinder. Bumsti hat ein eigenes Revier auf der Alm und es ist gar nicht ratsam über seinen Zaun zu springen. Bumsti auf die Alm zu bringen ist jedes Jahr eine Herausforderung, aber es lohnt sich und man merkt ihm die Freude über die Sommerfrische an.

Pustertaler Spinzen Stier "Bumsti"

Die Fleischqualität der Sprinzen
Das Fleisch unserer Pustertaler Sprinzen stammt von 12 Monate alten Jungrindern aus Mutterkuhhaltung. Die beschränkte Laktationsdauer der Pustertaler Sprinzen verhindert, dass die Kühe von den Jungrindern bis zu Erschöpfung ausgesaugt werden. Das hat eine sehr positive Auswirkung auf die Qualität des Fleisches. Wissenschftliche Untersuchungen ergaben bei der Zartheit des Fleisches einen Durchschnittswert von 6 Sternen. Die Pustertaler Sprinzen haben somit eine hervorragende Veranlagung zu bester Fleischqualität.

Pustertaler Sprinzen Fleisch - Jungrind 12 Monate


"Sir Rufus" einer unserer Sprinzen Stiere - die Mädchen vom Dominic fürchten sich noch etwas vor Sir Rufus, auf der Weide ist er oft ganz schön lebhaft. Aber er ist nicht böse im Gegenteil wenn man ihn nicht reizt ist er sehr gutmütig und verlangt auch seine täglichen Streicheleinheiten.

Jungrind Fleisch Pustertaler Sprinzen 12 Monate

  Verfügbar  Gewicht  Preis/kg
in €  
Details 
Mischpaket küchenfertig  2 - 3 Wochen  ca. 5 kg  19,70   Details  
Filetstück - Lungenbraten  2 - 3 Wochen  ca. 1,8 bis 2,5 kg   51,60  Details  
Beiried - Roastbeef  2 - 3 Wochen  ca. 2,2 bis 3,2 kg   32,50  Details  
Rostbraten - Hohe Rippe  2 - 3 Wochen  ca. 2,2 bis 3,0 kg   26,30   Details  
Schnitzel  2 - 3 Wochen  ca. 2,5 bis 3,0 kg   26,30   Details  
Tafelspitz  2 - 3 Wochen  ca. 1,5 bis 2,5 kg   29,50  Details  
Weißes Scherzl - Meiserl  2 - 3 Wochen  ca. 1,5 bis 2,0 kg   26,80  Details 
Tafelstück - Roulade  2 - 3 Wochen  ca. 2,5 bis 3,0 kg   26,30  Details 
Schulterscherzl - Schild  2 - 3 Wochen  ca. 1,0 bis 1,5 kg   23,50   Details 
Riedhüfl - Dünne Rippe  2 - 3 Wochen  ca. 2,5 bis 3,0 kg   16,50  Details 
Hüftsteak   2 - 3 Wochen  ca. 1,5 bis 2,0 kg   28,50  Details 
Schultermeisl - Dünne Schulter  2 - 3 Wochen  ca. 0,5 bis 1,0 kg   23,50   Details 
Hüferschwanzl - Bürgermeisterstück  2 - 3 Wochen  ca. 0,5 bis 1,0 kg   23,50   Details 
Gulaschfleisch  2 - 3 Wochen  ca. 2,0 bis 2,5 kg   13,50  Details 
         



Jungrindfleisch zur Vollendung gereift